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Coronavirus: Großer Preis von China abgesagt

12.2.2020 15:00 Uhr

Eigentlich sollten am 19. April Vettel, Leclerc und Co. beim Großen Preis von Shanghai antreten - doch wegen der Coronavirus-Epidemie wurde das Rennen abgesagt und auf unbestimmte Zeit verschoben, wie der Automobil-Weltverband FIA am Mittwoch mitteilte. Es ist nicht die erste Sportveranstaltung, die wegen der Krankheit Covid-19 ausfallen muss.

Man werde sich die nötige Zeit lassen, "um die Realisierbarkeit potenzieller Alternativtermine zu einem späteren Zeitpunkt im Jahr zu untersuchen, falls sich die Situation bessert", teilte die FIA mit.

Letztmals wurde 2011 ein Formel-1-Rennen aufgrund widriger äußerer Umstände abgesagt, der Große Preis von Bahrain. In dem Königreich im Persischen Golf herrschten damals im Zuge des "Arabischen Frühlings" massive politische Unruhen.

Zuvor waren in China unter anderem die für den 13. bis 15. März in Nanjing geplante Hallen-WM der Leichtathleten, das Formel-E-Rennen in Sanya (21. März) sowie mehrere Qualifikationsturniere für die Olympischen Sommerspiele in Tokio abgesagt worden.

Die FIA hatte am 30. Januar die Öffentlichkeit darüber informiert, "wenn notwendig, alle Schritte einleiten, um die globale Motorsport-Gemeinschaft und die Öffentlichkeit zu schützen."

44.600 Infektionen, 1100 Tote durch Coronavirus

Bis Mittwoch lagen in China mehr als 44.600 Infektionsfälle vor, verzeichnet wurden bislang 1100 Tote durch das Coronavirus. Insgesamt traten bislang in rund 25 Ländern Infektionen auf, auch in Deutschland.Wegen des Virus´ wurden in China unter anderem die für den 13. bis 15. März in Nanjing geplante Hallen-WM der Leichtathleten, das Formel-E-Rennen in Sanya (21. März) sowie mehrere Qualifikationsturniere für die Olympischen Sommerspiele in Tokio abgesagt. Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff hatte zuletzt seine Hoffnung geäußert, dass "wir nach China gehen können. Es wäre sehr schade, wenn das Rennen nicht stattfindet." Der Österreicher betonte bei einem PR-Termin aber auch, dass "die Gesundheit an erster Stelle" steht und er hoffe, dass "die Lage rasch unter Kontrolle gebracht werden kann. Das ist das Wichtigste."

(be/afp)

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