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Coronavirus-Angst: Teile der Chinesischen Mauer geschlossen

24.1.2020 15:34 Uhr

Wegen der Angst vor der Verbreitung des Coronavirus' hat China zahlreiche Touristenattraktionen geschlossen, darunter auch Teile der Chinesischen Mauer.

Auch die Ming-Gräber und die Yinshan-Pagode blieben ab Samstag vorsichtshalber geschlossen, erklärte die für die Verwaltung dieser historischen Stätten zuständige Behörde am Freitag. Das Stadion der Olympischen Spiele 2008 in Peking ist seit Freitag nicht mehr zugänglich.

26 Tote durch Infektion

Das neuartige Coronavirus 2019-nCoV hat sich seit Ende vergangenen Jahres von der zentralchinesischen Millionenmetropole Wuhan ausgebreitet. Nach Behördenangaben gibt es mittlerweile landesweit 830 bestätigte Infektionsfälle, 26 Patienten starben. Internationale Wissenschaftler gehen von mehreren tausend Infizierten in der Volksrepublik aus. Einzelne Infektionen wurden auch aus anderen Ländern, darunter Thailand, Japan und die USA, gemeldet.

Um eine weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern, wurden Wuhan und ein Dutzend weitere chinesische Städte mittlerweile von der Außenwelt isoliert. Mehr als 41 Millionen Menschen sind von den Maßnahmen betroffen.

Neujahrsfeste abgesagt

In der Hauptstadt Peking wurden zudem Großveranstaltung anlässlich des chinesischen Neujahrsfests am Samstag abgesagt. Auch die berühmte Verbotene Stadt wird am Samstag für die Öffentlichkeit gesperrt.

Wegen des Neujahrsfests, das in China üblicherweise groß mit der Familie gefeiert wird, waren in den vergangenen Tagen hunderte Millionen Chinesen in Bussen, Bahnen und Flugzeugen unterwegs. Ursprünglich wurde das neue Coronavirus wahrscheinlich von Tieren übertragen, es wird aber auch von Mensch zu Mensch weitergegeben.

(be/afp)

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