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Corona-Verdacht bei BTS-Sänger Jungkook

20.5.2020 0:03 Uhr

In Südkorea wird schon fleißig gegrübelt: Der Sänger der weltbekannten K-Pop-Boygroup BTS, Jungkook Jeon, wurde wegen einem Medienbericht in einen riesen Skandal verwickelt.

In der südkoreanischen Musik- und Entertainment-Branche haben K-Pop-Idols eine besondere Rolle und Stellung. Sie sollen als Vorbilder, vor allem für Kinder und Jugendliche, fungieren. Als jedoch ein Report von „Dispatch“ an die Öffentlichkeit geriet, gerieten fünf Idols in Schwierigkeiten.

Corona-Skandal in Itaewon

Die südkoreanische Regierung hatte vor einigen Tagen Alarm geschlagen, da ein Corona-Infizierter in mehreren Clubs in Itaewon, Seoul, unterwegs war. In dem skandalösen Dispatch-Report stand nun drin, dass BTSs Jungkook am 25. April gemeinsam mit seinen Freunden Jaehyun (NCT), Eunwoo Cha (ASTRO), und Mingyu Kim (Seventeen) in einem der betroffenen Clubs anwesend war. Dieses Verhalten sorgt in der südkoreanischen Gesellschaft für heftige Ablehnung und Kritik.

Jungkook ließ sich auf Corona testen

Während von den anderen Künstlern noch keine Stellung zu dem Artikel genommen wurde, veröffentlichte das Label des BTS-Sängers eine offizielle Stellungnahme, die besagt, dass nicht alle Äußerungen von Dispatch der Wahrheit entsprechen. Laut Big Hit Entertainment stimme es, dass Jungkook mit seinen Freunden in Itaewon gewesen wäre, allerdings hätten sie sich in keinem der Clubs aufgehalten, in dem der Infizierte anwesend gewesen sein soll. Dennoch habe sich Jungkook sicherheitshalber auf das Coronavirus testen lassen; sein Ergebnis - negativ.

Sänger befolgte Quarantäne-Regel nicht

Nichtsdestotrotz hat sich sein Label bei den Fans und Lesern entschuldigt. Laut offiziellen Angaben sollten Menschen, die im Zeitraum vom 24. April bis 6. Mai in Itaewon waren, in Quarantäne. BTSs Jungkook war allerdings weiterhin beruflich unterwegs gewesen.

(gi)

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