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Corona-Selbsttests könnten im März kommen

14.2.2021 15:07 Uhr

Noch im Frühjahr könnten die ersten Corona-Schnelltests für zu Hause in Deutschland auf den Markt kommen. Das zuständige Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte hofft auf eine Zulassung im März.

"Aktuell gehen wir auf Basis der bislang vorliegenden Antragsunterlagen davon aus, dass wir die ersten Sonderzulassungen Anfang März erteilen können", sagte ein Sprecher der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Demnach gibt es Anträge für bis zu 30 verschiedene Produkte, mit denen sich jeder binnen einer Viertelstunde selbst testen könnte.

Die bisher zugelassenen Schnelltests verlangen einen Abstrich mit einem langen Stäbchen tief in der Nase oder im Rachen. Sie sollen nur von geschultem Personal gemacht werden - auch, weil der tiefe Abstrich für viele unangenehm ist. Bei den Selbsttests sind nun beispielsweise Gurgel- und Spucktests im Gespräch, die deutlich einfacher anzuwenden wären.

Nach dem rund 6 Wochen dauernden österreichweiten 3. harten Lockdown dürfen seit 5 Tagen Einkaufszentren, Friseure und Geschäfte unter strengen Vorgaben wieder aufmachen. Einkaufstrasse in Wien. IMAGO / photonews.at

Schnelltest könnten Rückkehr zur Normalität vereinfachen

In Österreich werden solche Selbsttests bereits in Schulen eingesetzt. Sie sind, wie auch die anderen Schnelltests, insbesondere dafür geeignet, eine hohe Virenlast nachzuweisen. Das bedeutet, dass Personen, die stark ansteckend sind, rasch erkennbar sind - aber auch, dass Infizierte mit geringer Virenlast möglicherweise nicht entdeckt werden. Außerdem können die Tests immer nur eine Momentaufnahme sein - am nächsten Tag kann die Viruslast bereits gestiegen und nachweisbar sein. Das Abstandhalten und Tragen von Schutzmasken ist aus Expertensicht daher weiter nötig.

Nach Ansicht von Wissenschaftlern könnten zuverlässige Schnelltests für den Hausgebrauch eine große Rolle bei der Rückkehr zu einem normalen Alltag spielen, wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" berichtete. Unter strengen Bedingungen sei so etwa die Öffnung von Restaurants denkbar

(dpa)

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