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Corona-Pandemie und Erdbeben-Angst verdoppeln Mieten in Bodrum

8.12.2020 17:02 Uhr

Aufgrund der Corona-Pandemie und der Erdbeben-Angst, die vielerorts in der Türkei um sich gegriffen hat, sind die Mieten in Bodrum bis um das Doppelte gestiegen. Viele Menschen, die sonst nur die Sommersaison in dem Urlaubsparadies in Mugla verbringen, sind in diesem September nicht abgereist. Das lässt den Markt umkämpft und die Mieten hoch werden.

In einem "normalen" Winter liegt die Bevölkerung von Bodrum bei knapp 170.000. Doch in diesem Jahr ist alles anders. Viele Sommerbesucher sind in Bodrum geblieben und planen, die nächste Zeit dort zu verbringen. Das hat dazu geführt, dass die Bevölkerungsdichte derzeit bei rund 600.000 liegt. Dafür hat aber nicht nur die Pandemie gesorgt, sondern auch die Angst vieler Großstädtler aus Istanbul, Izmir und Co., in der Stadt von einem Erdbeben erwischt zu werden. Der Trend geht zu flacheren Gebäuden statt Skyscrapern. Und in Bodrum darf kein Gebäude in Küstennähe drei Stockwerke überschreiten.

Umkämpfter Immobilienmarkt

Mit der gesteigerten Nachfrage hat sich natürlich das Angebot verknappt. Und dementsprechen kostet eine Wohnung je nach Ausstattung von 1500 – 10.000 Lira. Wer ein Haus kaufen möchte, muss mit Preisen von 300.000 Lira bis hin zu mehreren Millionen Lira rechnen.

Die meisten Vermieter verlangen zudem, dass man sechs Monate Miete plus eine Kaution im Voraus bezahlt, wie die Demirören Nachrichtenagentur berichtet.

Die Durchschnittsmietpreise für Wohnungen in Bodrum liegen derzeit bei:

  • 1+1: 1500 – 1800 Lira
  • 2+1: 2000 – 2500 Lira
  • 3+1: 2500 – 3000 Lira

Wer ein Haus mit Garten und eigenem Pool mieten möchte, muss mit mindestens 10.000 Lira monatlich rechnen.

(be)

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