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Corona-Krise: Stadtverwaltungen füttern hungernde Streuner

11.4.2020 12:42 Uhr

Die Folgen des Coronavirus machen sich auch in der Türkei bemerkbar. Allerdings nicht nur für die Menschen, sondern auch für die dort lebenden Straßentiere.

Streuner sind in der Türkei wie Sand am Schwarzen Meer - und normalerweise kümmern sich die Menschen dort um sie. Doch mit der Verbreitung des neuartigen Coronavirus und die daraus resultierenden Maßnahmen wie Ausgangsbeschränkungen, sind die Straßen von Touristen und Bürgern leergefegt. Somit stehen die Straßentiere plötzlich verlassen und ohne Fürsorge - und vor allem ohne Futter - da.

Indessen gibt es im Bezirk Yüksekova in Hakkari im Rahmen der Anweisung durch das Innenministerium jetzt eine große Futter-Aktion für Streuner, die aufgrund der Pandemie hungern müssen.

Helfende Hände für streunende Hunde (Bild: dha)

Nach Angaben des Tierarztes der Gemeinde Yüksekova, Hekim Kaçan, seien die Streuner wegen der Corona-Pandemie stark getroffen worden. Jetzt habe man Futter und Wasser an Orten verteilt, wo die Tiere sie leicht erreichen könnten. Die Futteraktion der Straßentiere soll weiter fortgeführt werden, damit sie auch in der Krisenzeit gute Chancen zum Überleben haben.

Genug Futter für drei Streuner(Bild: dha)
(gi)

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