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Corona-Effekt: Immobilienpreise in Bodrum verdoppelt

25.9.2020 15:29 Uhr

Die Coronavirus-Krise ließ die Immobilienpreise in Bodrum, einem der wichtigsten Tourismuszentren der Türkei, um das Doppelte steigen. Die monatliche Miete eines 75 Quadratmeter großen Hauses beträgt nun 2000 Lira, während der Verkauf auf 800.000 Lira gestiegen sei.

Bodrum ist bereits seit Jahren als eine der teuersten Tourismusstädte der Türkei bekannt. Doch mit der Corona-Krise stiegen die Immobilienpreise in der Stadt immer weiter.

Bürger, die während der Corona-Pandemie aus Großstädten wegziehen wollen, finden es schwierig, Häuser in kleineren Städten oder Bezirken zu finden.

Mietpreise in Bodrum

Die Miete eines 100 Quadratmeter großen Hauses mit Pool und Garten beginnt hier bei 10.000 Lira. Bei voll möblierten Häusern verdoppeln sich die Mietpreise. Sie können hier bis auf 60.000 Lira steigen. Wer ein Saisonhaus mieten möchte, zahlt das nun ebenfalls das Zweifache.

Kautionen und Zahlungen im Voraus

Wer in Bodrum ein Haus mieten will, sieht sich allerdings jetzt nicht nur mit hohen Mietpreisen konfrontiert. Die Vermieter wollen des Weiteren eine Kaution für ein Jahr, sechs Monate Miete im Voraus, und wenn sie ein Haus vom Immobilienmakler finden, zahlen sie auch eine Provision an den Immobilienmakler. Für die Anmietung eines Hauses in Bodrum sind somit mindestens 20.000 Lira erforderlich.

Beamte versuchen, Städte wie Bodrum zu vermeiden

Beamte, die nach Bodrum berufen werden, ziehen lieber nach Mumcular, dem am weitesten vom Zentrum entfernten Distrikt, wenn sie die hohen Hausmieten sehen. Die Beamten, die in ländlichen Gebieten kein neues Zuhause finden, haben aufgrund der hohen Mieten wirtschaftliche Schwierigkeiten.

(gi)

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