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Corona-App kein Allheilmittel

9.5.2020 23:43 Uhr

Geht es nach der Weltgesundheitsorganisation (WHO), dann solle man nicht so große Hoffnungen in eine Corona-App stecken. Auch beim Einsatz solcher Hilfsmittel seien weiterhin Menschen nötig, die nachverfolgen, mit wem Infizierte in letzter Zeit Kontakt hatten, um sie zu warnen und in Quarantäne zu bringen, sagte WHO-Expertin Maria van Kerkhove am Mittwoch in Genf.

«Solche Apps können nicht die Menschen ersetzen, die Kontakte überprüfen», sagte sie.

App soll in vielen Ländern zum Einsatz kommen

Eine solche App für das Handy soll in Deutschland und vielen anderen Ländern zum Einsatz kommen. Solche Apps erfassen, welche Smartphones einander nahegekommen sind. Sie können dann Nutzer warnen, wenn sich später herausstellt, dass in ihrer Umgebung eine infizierte Person war.

Die Nutzer könnten dann in Quarantäne gehen. Experten nehmen an, dass etwa 60 Prozent der Bevölkerung die App auf ihrem Handy nutzen müssen, damit der Schutz vor Infektionen funktioniert. In Deutschland und den meisten anderen Ländern soll die Teilnahme freiwillig sein oder ist sie bereits.

(an/dpa)

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