Commerzbank verdient etwas mehr als erwartet

8.11.2018 10:02 Uhr

Frankfurt/Main (dpa) - Die Commerzbank profitiert weiter vom Ausbau ihres Geschäfts in Deutschland und vom Konzernumbau. Das um Sondereffekte bereinigte operative Ergebnis zog im dritten Quartal unter anderem dank einer höheren Kundenzahl an.

Unter dem Strich verdiente das teilverstaatlichte Geldhaus deutlich weniger als im Vorjahr. Das ging allerdings nur darauf zurück, dass die Commerzbank dieses Mal keine hohen Einmalerträge verbuchen konnte.

Das operative Ergebnis sei im dritten Quartal um fast die Hälfte auf 331 Millionen Euro eingebrochen, teilte das vor kurzem vom Dax in den MDax abgestiegene Institut am Donnerstag in Frankfurt mit. Im dritten Jahresviertel 2017 hatte die Bank, deren größter Aktionär seit der Finanzkrise der Bund ist, rund eine halbe Milliarde Euro an Sondererträgen unter anderem aus dem Verkauf von Immobilien verbucht.

Zwischen Juli und Ende September stand nun ein Nettogewinn von 218 (Vorjahr: 467) Millionen Euro in der Bilanz. Mit den Ergebnissen schnitt die Bank etwas besser ab, als Experten erwartet hatten. Sie peilt für 2018 weiter eine Dividende von 20 Cent je Aktie an - es wäre die erste Ausschüttung seit Jahren. (ac)