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Chinesische Notenbank senkt Reserveanforderungen

4.4.2020 14:31 Uhr

Um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise abzumildern, setzt die chinesische Notenbank weiter auf moderate Lockerungsschritte. Wie die People's Bank of China am Freitag in Peking mitteilte, soll die Mindestreserve für kleinere Banken um einen Prozentpunkt reduziert werden.

Die Maßnahme, die in zwei Schritten Mitte April und Mitte Mai vollzogen werden soll, setze Liquidität von etwa 400 Milliarden Yuan (etwa 52 Milliarden Euro) frei.

Zinssatz wird reduziert

Darüber hinaus wird der Zinssatz für Überschussreserven, die die Banken bei der Notenbank halten, reduziert. Zum 7. April soll auch der Mindestreservesatz für diese Einlagen abgesenkt werden.

Die Mindestreserve ist eine Art Pflichtguthaben der Banken bei der Zentralbank. Wird der Satz reduziert, erweitert dies den Spielraum der Banken etwa zur Kreditvergabe. Die chinesische Notenbank arbeitet mit drei Mindestreservesätzen für große, mittlere und kleine Banken. Die kleineren Banken sind vor allem für die mittelständischen und landwirtschaftlichen Betriebe von Bedeutung.

(an/dpa)

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