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China verhängt Sanktionen gegen die USA wegen Hongkong-Unterstützung

2.12.2019 8:52 Uhr

Weil die USA die Hongkonger Demokratiebewegung unterstützen, hat China im Handelsstreit neue Sanktionen verhängt. So dürfen US-Kriegsschiffe vorerst nicht mehr in Hongkong anlegen - und das "ab sofort", wie Außenamtssprecherin Hua Chunying am Montag in Peking verkündete. Außerdem seien Strafmaßnahmen gegen US-Organisationen in Arbeit.

Mit den Sanktionen reagiert China auf neue Gesetze der USA, die die Demokratiebewegung in der chinesischen Sonderverwaltungszone unterstützen sollen. Diese hatte in der letzen Woche auch der US-Präsident Trump gezeichnet, was wütende Proteste aus China zur Konsequenz hatte.

"Unzumutbares" Verhalten?

Das Verhalten Washingtons sei "unzumutbar", sagte die Außenamtssprecherin. Den Nichtregierungsorganisationen warf sie vor, sich "schlecht" verhalten zu haben.

Die Gesetze sehen unter anderem die Rücknahme bestehender Handelsprivilegien vor, wenn die Menschenrechte in Hongkong nicht beachtet werden. In der ehemaligen britischen Kronkolonie gibt es seit sechs Monaten Massenproteste gegen die China-treue Führung, die immer häufiger in Gewalt umschlagen.

(be/afp)

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