epa/Wu Hong

China sieht Schuld bei den USA

3.6.2019 11:11 Uhr

Bei den Handelsgesprächen haben die USA mehrere Rückzieher gemacht. Das behauptet zumindest die Regierung in Peking. Washington trage die volle Verantwortung für den Stillstand in den Verhandlungen, stellten Staatsmedien am Montag in Kommentaren fest.

Am Vortag hatte der Staatsrat in Peking auch ein "Weißbuch" vorgelegt, in dem die US-Regierung für die Eskalation in dem seit Monaten andauernden Konflikt verantwortlich gemacht wird. China wolle keinen Handelskrieg, habe aber auch keine Angst davor, hieß es darin.

"Unangemessene Forderungen"

Die Tageszeitung "China Daily" sah eine Strategie der USA, erst "unangemessene Forderungen" zu stellen, von denen klar sei, dass China sie nicht erfüllen könne, und dann China für das Scheitern der Gespräche verantwortlich zu machen. Es sei ein Trick, "neue Entschuldigungen zu finden, um einen Wirtschaftskrieg gegen China zu führen", hieß es in einem Kommentar. "Es lässt die Menschen fragen, ob die USA ihr Handelsdefizit mit China verringern wollen oder versuchen, Chinas Entwicklung zu unterdrücken."

(an/dpa)

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