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China drückt den Dax

14.1.2019 12:49 Uhr

China drückt den Dax. Zudem lastete die Ungewissheit vor der am Dienstag anstehenden Abstimmung über das Brexit-Abkommen im britischen Parlament auf der Stimmung. Der Dax fiel bis zum Montagmittag um 0,83 Prozent auf 10 796,64 Punkte.

Der Index der mittelgroßen Unternehmen MDax büßte zuletzt 0,68 Prozent auf 22 515,07 Punkte ein. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 verlor 0,98 Prozent.

"Die Bremsspuren des Handelsstreits sind mittlerweile deutlich in den Handelsdaten aus China abzulesen", sagte Analyst Jochen Stanzl von CMC Markets unter Verweis auf die zurückgegangenen chinesischen Ex- und Importe.

Zudem sei eine harte Landung nicht mehr nur ein Risiko, das die chinesische Volkswirtschaft betreffe. "Großbritannien muss sich mit diesem Szenario ebenso auseinandersetzen, wenn morgen die Parlamentsabstimmung über Mays Brexit-Plan fehlschlägt und es in der Folge zu einem Austritt aus der Europäischen Union ohne Vertrag kommt."

Lufthansa hebt ab

Unter den Einzelwerten im Dax stachen die Anteilsscheine der Lufthansa positiv hervor. Sie gewannen nach Aussagen über deutlich geringer als bisher veranschlagte Kerosinkosten für 2019 an der Dax-Spitze 1,2 Prozent. Die Anteilsscheine von Beiersdorf büßten indes als einer der schwächsten Dax-Werte 2,3 Prozent ein. Die Schweizer Großbank UBS rechnet für das neue Jahr mit Druck auf Wachstum und Gewinn.

Die Papiere von Continental gaben nach vorläufigen Eckzahlen zum abgelaufenen Jahr um 0,3 Prozent nach. 2019 rechnet der Autozulieferer mit einer weiter rückläufigen Profitabilität. Dagegen ging es für die Aktien von Dialog Semiconductor im SDax nach Umsatzaussagen zum vierten Quartal um rund 3 Prozent nach oben.

(an/dpa)

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