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Chemnitzer FC trennt sich von Daniel Frahn

5.8.2019 16:55 Uhr

Nach dem Skandal im März, als Kapitän Frahn ein T-Shirt mit der Aufschrift "Support your local Hools" hochhielt, hat sich der Chemnitzer FC nun endgültig von ihm getrennt. Der momentan verletzt ausfallende Frahn soll sich beim jüngsten Auswärtsspiel in Halle als "großer Sympathisant der rechtsradikalen und menschenverachtenden Gruppierung ´Kaotic Chemnitz´ herausgestellt" haben, wie aus einer Vereinsmitteilung des CFC hervorgeht.

Frahn hatte die 1:3-Niederlage seiner Mannschaft am Samstag laut Berichten im Fanblock des Auswärtsteams verfolgt. "Es gibt null Toleranz für dieses Verhalten", heißt es in dem Statement des Klubs:

"Seine Reue war eine Farce"

"Wir wissen jetzt sicher, dass es die falsche Entscheidung war, ihm nach seinen Unschuldsbeteuerungen seiner eigens zu verantwortenden Aktion am 9. März 2019 weiter das Vertrauen zu schenken. Seine Reue damals war eine Farce." Frahn habe die Verantwortung als Spieler und Mannschaftskapitän nicht umsetzen können, heißt es weiter, "denn dazu gehört eines mehr, als nur Tore zu schießen und sich bejubeln zu lassen: Haltung." Der Verein sehe sich als Bollwerk gegen jedwedes verfassungsfeindliches Gedankengut: "Daniel Frahn, für Sie ist beim Chemnitzer FC kein Platz mehr."

Skandal nach Tod eines mutmaßlich rechtsradikalen Fans

Im März hatten die umstrittenen Trauerbekundungen für den verstorbenen und mutmaßlich rechtsradikalen Chemnitz-Fan Thomas H. beim Regionalliga-Spiel gegen VSG Altglienicke (4:4) für einen Skandal gesorgt. Frahn hatte nach einem Treffer ein schwarzes T-Shirt mit der weißen Aufschrift "Support your local Hools" (Unterstütze deine lokalen Hooligans) hochgehalten. Er wurde daraufhin gesperrt und zu einer Geldstrafe verurteilt.

(be/afp)

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