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Chemnitzer FC gegen rechte Fanszene

24.8.2019 22:40 Uhr

Immer wieder kommt es aus dem Fanblock des CFC zu rassistischen Äußerungen. Der Club selbst hat nun beim Spiel gegen Bayern München II (2:2) ein Zeichen gegen die rechte Fanszene gesetzt.

Die Mannschaft von Trainer David Bergner ging nach der Partie am Samstag aus Protest nicht zum Fanblock. Der Verein teilte dazu mit: "Grund dafür sind Äußerungen aus dem Gästeblock während der zweiten Halbzeit, die der Chemnitzer FC mit all seinen handelnden Personen als widerlich empfindet und auf das Äußerste ablehnt."

Keine Akzeptanz für Nazis

Weiter hieß es: "Bedrohungen und Aussagen wie ´Thomas Sobotzik, du Judensau´ oder ´Daniel Frahn ist wenigstens kein Neger´ dürfen in unserer Gesellschaft keine Akzeptanz haben." Rechtliche Schritte und Konsequenzen werden derzeit vom Klub überprüft.Bereits in den vergangenen Wochen hatte es viel Wirbel um den CFC gegeben. Der Klub hatte seinem umstrittenen Kapitän Daniel Frahn wegen angebliche Nähe zur rechtsextremistischen Szene gekündigt, nachdem sich dieser beim Auswärtsspiel in Halle im Gästeblock mit entsprechenden Gruppierungen aufgehalten hatte. Frahn selbst beteuerte, dass er kein Nazi sei, und klagt gegen seinen fristlosen Rauswurf.

(be/afp)

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