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Chef der Stahlsparte vor Ablösung

27.5.2019 22:03 Uhr

Die Fusion zwischen Thyssenkrupp und dem indischen Mitwettbewerber Tata steht vor dem Aus und der langjährige Chef der Stahlsparte, Andreas Goss, vor der Ablösung. Derzeit würden mit Goss «Gespräche zur Auflösung seines Vertrags geführt», teilte Thyssenkrupp am Montag mit.

Die Gespräche seien noch nicht beendet. Zuvor hatte die "WAZ" über die bevorstehende Trennung von Goss berichtet.

Wer führt Thyssenkrupp in die Zukunft?

Goss ist seit 2014 Chef der Stahlsparte von Thyssenkrupp. Er sollte das Gemeinschaftsunternehmen mit Tata führen. "Da das Joint Venture mit Tata Steel nicht zustande kommen kann, geht es nun darum, Thyssenkrupp Steel Europe zukunftsfähig aufzustellen", erklärte Thyssenkrupp weiter. Die Gespräche mit Goss stünden in diesem Zusammenhang. Ergebnisse stünden unter dem Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen Gremien.

Thyssenkrupp hatte die Stahlfusion mit Tata nach Gegenwind aus der EU-Kommission gestoppt. Zugleich blies Konzernchef Guido Kerkhoff die geplante Aufspaltung des Konzern in zwei eigenständige Aktiengesellschaften ab. Entgegen den ursprünglichen Plänen bleibt der Stahl ein Kernbereich des Konzerns.

(an/dpa)

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