imago images / Sportimage

Champions League: Ilkay Gündogan feiert Schiedsrichterin Stéphanie Frappart

4.12.2020 12:17 Uhr

Sie wirkte souverän und hatte das Spiel immer unter Kontrolle: Die französische Schiedsrichterin Stéphanie Frappart ist nach ihrem Einsatz - als erste Frau überhaupt in der Champions League - bei der Partie Juventus Turin gegen Dynamo Kiew (3:0) vom deutschen Nationalspieler Ilkay Gündogan gefeiert worden.

Der 30 Jahre alte Profi von Manchester City bezeichnete auf seinem Twitter-Account den Auftritt von Frappart als "große Errungenschaft und Inspiration für andere". Er hoffe, dass Frauen als Schiedsrichterinnen bei Champions-League-Spielen der Männer "sehr bald" zur Regelmäßigkeit werden. "Es wird Zeit", schrieb er. Die 36-jährige Frappart war nach ihrer Leistung auch von der Presse mit Lob überschüttet worden. Unter anderem schrieb die renommierte französische Sportzeitung "L’Equipe": "Sie hat ihre Sache perfekt gemacht."

Gündogan folgt Jens Spahns Aufruf

Derweil engagiert sich Gündogan ab sofort für die Corona-Aufklärungskampagne "#IchHatteCorona“ von Gesundheitsminister Jens Spahn. In einem Video appellierte er nach überstandener Covid-19-Erkrankung erneut an die Menschen, sich an die Hygiene-Regeln zu halten und schilderte ein weiteres Mal, dass sich seine Sichtweise auf die Krankheit drastisch geändert habe.

"Mir ist es ein Anliegen, offen darüber zu sprechen, da ich als Fußball-Nationalspieler möglicherweise ein paar Leute mehr erreichen und warnen kann als vielleicht andere Personen", sagte Gündogan. "Ich will mir nicht vorstellen, was diese Krankheit mit Menschen macht, die nicht so gesund und nicht so jung sind wie ich. Ich würde mir wünschen, dass die Menschen verantwortungsvoll damit umgehen, Masken tragen, sich an Schutzmaßnahmen halten und soziale Kontakte an zweite Stelle stellen."

"Ich wusste nicht, was auf mich zukommt"

Als Gündogan sein positives Corona-Testergebnis bekommen habe, sei er "sehr beängstigt und verunsichert" gewesen. "Ich wusste nicht, was auf mich zukommt", erklärte der Mittelfeldspieler. Er habe im September sehr starke Symptome gespürt. Zudem habe ihn die Erkrankung auch psychisch mitgenommen. "Es hat eine Weile an mir gezerrt, bis ich komplett wieder fit war", sagte Gündogan.

(bl)

0 Kommentare

Bitte geben Sie den Aktivierungscode ein, der an Ihre E-Mail-Adresse gesendet wurde.

Sie müssen angemeldet oder registriert sein, um mitzudiskutieren.

Sie müssen angemeldet oder registriert sein, um mitzudiskutieren.