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Champions League: Bayern im Glück, Hammerlose für Leipzig und Gladbach

14.12.2020 17:28 Uhr

Titelverteidiger FC Bayern trifft im Achtelfinale der Champions League auf Lazio Rom. Borussia Dortmund muss mit dem neuen Cheftrainer Edin Terzic gegen Europa-League-Sieger FC Sevilla antreten, wie die Auslosung am Montag am Sitz der Europäischen Fußball-Union (UEFA) in Nyon ergab. Die wohl schwersten Gegner erwischten RB Leipzig und Borussia Mönchengladbach: Die Sachsen bekommen es in der ersten K.o.-Runde mit dem englischen Meister FC Liverpool und Trainer Jürgen Klopp zu tun. Gladbach erhielt den englischen Vizemeister Manchester City.

Wie zuletzt 2014 stehen alle vier deutschen Starter im Achtelfinale von Europas Fußball-Königsklasse. "Man kann sagen, dass wir in Deutschland und der Bundesliga enorm an Qualität dazu gewonnen haben", sagte Bayern-Trainer Hansi Flick zur starken Bilanz.

FC Barcelona muss gegen PSG ran

Die Hinspiele finden am 15./16. und 23./24. Februar statt, die Rückspiele am 9./10. und 16./17. März. Die Münchner haben wie der BVB im entscheidenden Spiel Heimrecht. Die Gladbacher und Leipziger spielen zuerst zu Hause und dann auswärts. Die weiteren Paarungen heißen FC Barcelona gegen Paris Saint-Germain, Atlético Madrid gegen FC Chelsea, FC Porto gegen Juventus Turin und Atalanta Bergamo gegen Real Madrid. Der türkische Meister Basaksehir war in der Gruppenphase aus der Königsklasse ausgeschieden.

Die Bayern, die im Sommer beim Finalturnier in Lissabon im Endspiel gegen PSG triumphiert hatten, gehören auch im neuen Jahr wieder zum engsten Favoritenkreis. Mit 16 Punkten und 18:5 Toren sicherten sich die seit 17 Spielen in der europäischen Elite unbesiegten Münchner als bestes Vorrundenteam das Ticket fürs Achtelfinale.

Nur wenig Vorfreude beim BVB

Für die Dortmunder indes steht nach dem jüngsten sportlichen Abwärtstrend und der Trennung von Trainer Lucien Favre zunächst eine Trendumkehr in der Bundesliga im Vordergrund. Für Vorfreude auf die K.o.-Runde in der Champions League ist derzeit nur wenig Platz.

Während die Leipziger nach dem Halbfinal-Einzug in der Vorsaison auch diesmal wieder die Gruppenphase erfolgreich meisterten, sind die Gladbacher erstmals seit 43 Jahren wieder unter den besten 16 Teams im wichtigsten Europacup-Wettbewerb dabei.

(bl/dpa)

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