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Champions League: Basaksehir hofft auf Überraschung gegen PSG

28.10.2020 15:03 Uhr

Gelingt Basaksehir heute Abend (18.55 Uhr) im zweiten Gruppenspiel der Champions League gegen den haushohen Favoriten Paris Saint Germain in Istanbul am Bosporus die große Überraschung? Mit dem 5:1-Kantersieg am vergangenen Wochenende gegen Antalyaspor in der Süper Lig hat sich der türkische Meister für die Partie im heimischen Stadion schon einmal warmgeschossen. Doch Vorsicht ist geboten: Wenn die Generalprobe glückt, heißt das nicht zwingend, dass in der Premiere alles glattläuft.

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Klar, PSG ist ein anderes Kaliber als die Mannschaft um Nuri Sahin und Lukas Podolski aus der beliebten Urlaubsregion Antalya am Mittelmeer. Aber die Elf von Trainer Okan Buruk hat allen Grund, mit viel Selbstvertrauen in die Partie zu gehen und zumindest einen Punkt anzuvisieren. Die Schwächen im Angriff - das größte Problem beim 0:2 im ersten Gruppenspiel bei RB Leipzig - scheinen überwunden. Basaksehir zauberte gegen Antalyaspor wie im Training und präsentierte sich vor allem in der Offensive treffsicher. Der Sieg wirkte mit Blick auf die Begegnung gegen Paris wie ein Befreiungsschlag.

PSG und IBB unter Zugzwang

Allerdings muss Basaksehir die Partie von Beginn an hellwach und voll konzentriert angehen und versuchen, PSG nicht ins Spiel kommen zu lassen. Denn die Elf von Trainer Thomas Tuchel steht nach der Auftaktpleite gegen Manchester United (1:2) in der Champions League bereits unter Zugzwang. Der Coach kündigte an, dass man in Istanbul ein Offensiv-Feuerwerk abbrennen und die ersten drei Punkte einfahren will.

Tuchel und Buruk können personell aus dem Vollen schöpfen. Zudem steht bei Basaksehir Flügelflitzer Nacer Chadli, im Sommer vom AS Monaco zu den Istanbulern gewechselt, nach einer Verletzungspause wieder im Kader. Große Veränderungen im Vergleich zur Startelf gegen Antalyaspor wird Buruk sowie nicht vornehmen müssen, um heute Abend gegen PSG die Überraschung zu schaffen – getreu dem Motto: "Never chance a winning team".

Der französische Journalist Pierre Menes sagte via Twitter, dass man besorgt sei, die Spannungen zwischen Frankreich und der Türkei könnten auf das Spiel "abfärben". Das wurde von Demba Ba, der für Basaksehir spielt, folgendermaßen beantwortet: "Keine Sorge, sie sind in Sicherheit. Manchmal ist es gut, dass Sie Ihren Fernseher ausschalten und die Welt auf eigene Faust besuchen, um die Schönheit und Toleranz von Menschen zu sehen, die Sie nicht kennen."

(bl)

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