dpa

CDU in Sachsen und SPD in Brandenburg legen zu

30.8.2019 16:23 Uhr

Am Sonntag wird in Brandenburg und Sachsen ein neuer Landtag gewählt. Und eins ist sicher: es wird in beiden Bundesländern äußerst spannend. Wenige Tage vor den Landtagswahlen am 1. September legen einer Umfrage zufolge sowohl in Sachsen als auch in Brandenburg die Parteien der jeweiligen Ministerpräsidenten zu.

Die CDU in Sachsen von Ministerpräsident Michael Kretschmer kommt im ZDF-Politbarometer der Forschungsgruppe Wahlen auf 32 Prozent (plus 1 im Vergleich zur Vorwoche) und vergrößert damit den Vorsprung auf die AfD. Die Rechtspopulisten liegen bei 24,5 Prozent (minus 0,5).

In Brandenburg legt die SPD von Ministerpräsidenten Dietmar Woidke der Erhebung zufolge ebenfalls einen Prozentpunkt zu und erreicht jetzt 22 Prozent (plus 1). Sie liefert sich aber weiter ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit der AfD (21, plus 1). Ähnliche Tendenzen in beiden Bundesländern hatten auch andere Umfragen in den vergangenen Tagen ergeben.

FDP muss um Einzug bangen

Auf den weiteren Plätzen in Sachsen liegen die Linke (14 Prozent, unverändert), Grüne (11 Prozent, plus 2) und SPD (8,5 Prozent, minus 0,5). Die FDP muss demnach mit unverändert 5 Prozent um den Einzug in den Landtag bangen. 33 Prozent der Befragten waren sich der Umfrage zufolge noch nicht sicher, wen oder ob sie wählen. Bei der Frage nach dem Wunsch-Ministerpräsidenten liegt Kretschmer sowohl gegenüber dem AfD-Spitzenkandidaten Jörg Urban (67 zu 9 Prozent) als auch gegenüber dem Linken-Spitzenkandidaten Rico Gebhardt (62 zu 9) deutlich vorne.

In Brandenburg liegen hinter SPD und AfD die CDU mit 16,5 Prozent (minus 1,5), die Grünen mit 14,5 Prozent (plus 0,5), die Linke (14, unverändert), die FDP mit 5 (unverändert) und die Freien Wähler (unverändert) mit 4 Prozent. Auch in Brandenburg liegt der Ministerpräsident im persönlichen Vergleich deutlich vor seinen Herausforderern. Gegenüber dem AfD-Spitzenkandidaten Andreas Kalbitz hat Woidke einen Vorsprung von 57 zu 10 Prozent, gegenüber CDU-Mann Ingo Senftleben ist er 51 zu 20 Prozent vorne. 39 Prozent der Brandenburger haben der Erhebung zufolge allerdings noch nicht entschieden, ob sie zur Wahl gehen oder wen sie wählen wollen.

(be/dpa)

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