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CDU brauche moderne Familienpolitik

28.9.2019 11:52 Uhr

Für ein neues Konzept der Familienpolitik hat sich CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer ausgesprochen. Es gehe bei diesem Thema um ein "Herzstück der CDU-Programmatik" und es sei höchste Zeit, dass das, was sich in den vergangenen Jahren entwickelt habe, "auch für uns nochmal in einen neuen Ansatz, in ein Programm gegossen wird", sagte sie in einer Grundsatzrede zum Thema am Freitag in der CDU-Parteizentrale in Berlin.

Familienpolitik sei nie etwas statisches und wenn man als Volkspartei den Anspruch habe, Heimat nach vorne gerichtet zu gestalten, müsse man sich auf den Weg machen und sich um dieses Thema kümmern, sagte Kramp-Karrenbauer. "Das letzte wirklich große familienpolitische Papier" der CDU stamme von 1999. "Die Zeiten haben sich weiterentwickelt."

Bessere Verknüpfung von familienpolitischen Leistungen

Sie verwies auf Themen wie das Umgangsrecht für Kinder bei getrennten Eltern oder Patchwork- und "Regenbogenfamilien". Sie sprach sich für eine engere Verzahnung von Behörden im Bereich Schule, Jugendhilfe und Kindergarten sowie eine bessere Verknüpfung familienpolitischer Leistungen des Staates aus. "Wir dürfen uns nichts vormachen: In anderen Parteien gibt es da schon Vorschläge. Stichwort Kindergrundsicherung und anderes." Die CDU müsse sich auf den Weg machen und eigene Vorstellungen aufbauen.

(an/dpa)

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