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Cavusoglu: Oruc Reis zur Wartung in die Türkei zurückgekehrt

14.9.2020 15:48 Uhr

Der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu erklärte gegenüber dem Nachrichtensender NTV, das im östlichen Mittelmeer operierende Forschungsschiff Oruc Reis sei nach Hause zurückgekehrt, um Vorräte aufzufüllen und Wartungsarbeiten durchzuführen.

Seine Rückkehr bedeute kein „Zugeständnis“ an die türkische Explorationspolitik in der Region, sagte Mevlüt Cavusoglu. Die Türkei sei offen für Verhandlungen mit Griechenland ohne Vorbedingungen zur Beilegung des Streits um das östliche Mittelmeer, aber wenn Athen Bedingungen stellen würde, wird Ankara dasselbe tun, sagte Cavusoglu.

Zwei weitere Schiffe setzen Arbeit fort

„Die beiden Nachbarländer können sich direkt treffen. Die Aussagen des griechischen Premierministers sind positiv. Aber wenn er auf Vorbedingungen besteht, sich mit uns an einen Tisch zu setzen, werden auch wir Bedingungen nennen“, sagte er dem türkischen Nachrichtensender NTV. Die Bedingungen der Türkei könnten später erörtert werden, aber die Spannungen zwischen der Türkei und Griechenland werden nicht enden, wenn Athen nicht von der Sevilla-Karte abrücke und den türkischen Festlandsockel respektiere, betonte der Außenminister.

Cavusoglu und das Energieministerium erklärten, dass die Forschungsschiffe "Barbaros Hayreddin", das derzeit östlich von Zypern ankert und das Schiff "Yavuz", das in Gewässern südwestlich von Zypern operiert, ihre Arbeit fortsetzen würden.

(be)

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