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Cavusoglu: Griechenland kann diese Periode in eine Chance verwandeln

17.9.2020 16:09 Uhr

Der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu erklärte am Mittwoch in einem Interview mit dem Nachrichtensender CNNTürk, dass aus Griechenland gemäßigtere Botschaften zum Thema östliches Mittelmeer kämen, aber das Land seine maximalistische Politik nicht aufgegeben habe.

Cavusoglu sagte im Gespräch mit CNNTürk: "Die Botschaften des griechischen Ministerpräsidenten [Kyriakos Mitsotakis, Anm. d. Red.] in den letzten zwei bis drei Tagen waren moderater. Griechenland hat die Gelegenheit der Rückkehr [des Forschungsschiffs, Anm. d. Red.] der Oruc Reis zu Wartungszwecken und dem Auffüllen der Vorräte genutzt, um positivere Signale zu senden."

Die Oruc Reis ist zu Wartungsarbeiten in den Hafen eingelaufen (Bild: dha)

Rückkehr der Oruc Reis zum Hafen von Antalya

Cavusoglu betonte, dass das Forschungsschiff Oruc Reis aufgrund routinemäßiger und regelmäßiger Wartungsarbeiten in den Hafen zurückgekehrt sei und dass dies keine Konzession darstelle.

Eine Chance für Diplomatie

Der Außenminister bezog sich auch auf das Telefonat, welches der türkische Präsident Erdogan am Mittwoch mit der deutschen Bundeskanzlerin führte: "Wie unser Präsident [Recep Tayyip Erdogan] heute [Bundeskanzlerin Angela] Merkel sagte, haben wir der Diplomatie in der Vergangenheit eine Chance gegeben, aber Griechenland hat sie abgelehnt."

Cavusoglu sieht aber immer noch eine Chance für Diplomatie: "Anstatt mehr von uns zu erwarten, kann Griechenland diese Zeit durch positive Schritte in eine Chance verwandeln. Wir sagen, dass Griechenland diese Chance nicht verpassen sollte, wie es das durch die Unterzeichnung eines Abkommens mit Ägypten zuvor getan hat", fügte er hinzu.

(be)

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