epa/Malton Dibra

Cavusoglu: Gesundheitswesen der Türkei hat weltweiten Modellcharakter

7.5.2020 10:52 Uhr, von Andreas Neubrand

Die internationale Gemeinschaft, einschließlich der Vereinigten Staaten und der Weltgesundheitsorganisation (WHO), sehen auf die Türkei, deren Gesundheitssystem stark genug ist, um die Behandlungsanforderungen ihrer Bürger zu erfüllen, sagte Außenminister Mevlüt Cavusoglu am 6. Mai.

Die Türkei teilt ihre Erfahrungen im Kampf gegen das Coronavirus mit anderen Ländern. Außerdem positioniert sich die Türkei mit ihrer medizinischen Hilfe als verlässlicher Partner in der Weltgemeinschaft.

Türkei gilt als zuverlässiger Partner

"Zwei Drittel der Länder der Welt bitten die Türkei um medizinische Hilfe. Die große Anzahl von Anfragen nach medizinischer Versorgung aus der ganzen Welt zeigt, dass die Türkei zuverlässig und ein wahrer Freund ist", so der Außenminister.

Insgesamt 128 Länder haben die Türkei um medizinische Hilfen im Kampf gegen das Coronavirus gebeten. Dabei konnte die Türkei die Hälfte der Anfragen auch erfüllen. Die Anfragen umfassen unter anderem Zuschüsse und Ausfuhrgenehmigungen für medizinisches Material. Eines der Länder, das die Türkei um Hilfe gebeten hat, war Paraguay.

Keine Engpässe im eigenen Land

Sinnlos fand Davusoglu hingegen die Debatte in der Türkei, ob die medizinische Hilfe nicht besser im eigenen Land bleiben sollte. "Sie denken, dass die Türkei die Bedürfnisse der eigenen Bevölkerung missachte. Das ist nicht wahr. Ist unserem Gesundheitssystem etwas passiert? Nein. Wir beginnen gerade mit der Produktion, besonders bei der Herstellung von Beatmungsgeräten. Kam es in den Krankenhäusern etwa zu Engpässen? Nein", sagte er.

Auch sei jetzt nicht der richtige Zeitpunkt, Kritik an der Weltgesundheitsorganisation zu üben. Vielmehr sollte man die Institutionen besser in ihrem Kampf gegen das Coronavirus unterstützen.

0 Kommentare

Bitte geben Sie den Aktivierungscode ein, der an Ihre E-Mail-Adresse gesendet wurde.

Sie müssen angemeldet oder registriert sein, um mitzudiskutieren.

Sie müssen angemeldet oder registriert sein, um mitzudiskutieren.