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Cavusoglu: Das syrische Regime sollte nicht mit dem Feuer spielen

20.8.2019 19:23 Uhr

Einen Tag, nachdem ein türkischer Konvoi im nordwest-syrischen Idlib aus der Luft beschossen wurde, warnte die Türkei Damaskus "nicht mit dem Feuer zu spielen".

"Wie wir bereits wiederholt gesagt haben, wir werden tun, was nötig ist, um die Sicherheit unserer Soldaten und Beobachtungsposten zu gewährleisten", teilte der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu bei einem Treffen mit seiner El Salvadorianischen Kollegin Alexandra Hill am Dienstag.

"Wir sollten uns auf politische Entwicklungen konzentrieren. Wir werden unsere Bemühungen in der bevorstehenden Zeit noch verstärken", so Cavusoglu. Der Außenminister unterstrich, dass das syrische Regime "auf eine militärische Lösung beharre, weil es nicht an eine politische Lösung glaube".

Beobachtungsposten bleibt

Cavusoglu sagte am Dienstag auch, dass die Türkei ihren Beobachtungsposten in der Nähe von Morek momentan nicht aufgeben würde. Ein Luftangriff am Montag auf einen türkischen Konvoi, der in südlicher Richtung auf dem Weg zum neunten türkischen Beobachtungsposten war, tötete drei Zivilisten.

"Wir haben nicht die Absicht, den Beobachtungsposten zu verlegen. Die Mission geht weiter. Unsere Freunde unternehmen die notwendigen militärischen Schritte, um die Sicherheit zu gewährleisten", so Cavusoglu abschließend.

(be)

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