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Calhanoglu geht nicht zu Galatasaray

5.6.2019 20:21 Uhr, von Chris Ehrhardt

Im Sommer werden regelmäßig etablierte Namen aus der Kickerwelt in den Ring der möglichen Kandidaten geworfen, die in die türkische Süper Lig wechseln sollen. Ganz sicher. Auf jeden Fall. Besonders beliebt sind Namen von Spielern aus Europa, die großen Erfolg in ihren Vereinen und türkische Vorfahren haben.

Mesut Özil, Emre Can, Ilkay Gündogan, Hakan Calhanoglu, Ömer Toprak und viele mehr – sie wechseln grundsätzlich einmal im Jahr mindestens in die Türkei. Manchmal auch direkt zweimal – im Sommer- und im Wintertransferfenster. Wie nun Hakan Calhanoglu, der ganz bestimmt den AC Mailand, Tabellenfünfter der italienischen Serie A, verlassen wird, um für Galatasaray Istanbul zu kicken. Dran ist – wie eigentlich immer – nichts.

Wie würden die Löwen 25 Millionen Euro stemmen wollen?

Mit den Gerüchten um seine Person wusste Hakan Calhanoglu, der gebürtige Mannheimer, gründlich aufzuräumen. Entgegen der landläufigen Behauptungen sei kein Transfer angedacht und er würde auch in der kommenden Saison beim AC Mailand spielen. Calhanoglu hat einen Vertrag bei Milan bis 2021.

Und selbst wenn es zumindest seitens Galatasaray Istanbul die Bestrebungen gegeben habe, den Flügelflitzer zu verpflichten, braucht es dafür Geld. Die Löwen müssten am Ende des Tages immer noch die Frage beantworten, woher sie rund 25 Millionen Euro – nicht türkische Lira, Euro! – nehmen würden, den Transfer zu finanzieren. Darüber hinaus wäre auch ein Jahresgehalt von fünf Millionen Euro plus X nur schwer für den türkischen Meister stemmbar.

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