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Bye Bye Trabzonspor: Stürmer Sörloth auf dem Weg nach Leipzig

17.9.2020 15:52 Uhr

Alexander Sörloth wird für Trabzonspor nicht mehr auf Torejagd gehen, dies ist nun endgültig besiegelt: Erst sagte Trainer Eddie Newton auf einer Pressekonferenz, dass er den Abgang des Stürmers bereits akzeptiert habe. Dann hieß es in mehreren Presseberichten, dass sich der norwegische Nationalspieler bereits beim Bundesligisten RB Leipzig aufhalte, um letzte Vertragsdetails zu klären.

Letzten Gerüchten zufolge soll Leipzig in dem komplizierten Transfer-Wirr-Warr bereit gewesen sein, 20 Millionen Euro Ablöse plus vier Millionen an Boni für Sörloth zu zahlen. Wie der Deal aber genau abläuft, ist undurchsichtig. Denn Sörloth steht noch bis Sommer 2022 beim Premierligisten Crystal Palace unter Vertrag und ist (noch) an Trabzonspor bis Juni 2021 plus Kaufoption ausgeliehen.

Trabzonspor soll mehr als zehn Millionen Euro kassieren

Offenbar hat der Schwarzmeer-Klub mit den Engländern einen Weg gefunden, um finanziell optimal aus dem Leihgeschäft herauszukommen. Wie die "Bild" berichtet, verdient Trabzonspor bei einem jetzigen Verkauf von Sörloth mehr als 10 Millionen Euro.

Zuletzt hatte auch Tottenham Hotspur Interesse an dem Angreifer gezeigt, der in der vergangenen Saison einen großen Karrieresprung gemacht hat. In 49 Pflichtspielen erzielt der 24-Jährige 33 Tore und avancierte zum Torschützenkönig der Süper Lig.

"Sörloth im Herzen nicht in Trabzon"

Trainer Eddie Newton betonte, dass er Goalgetter Sörloth liebend gerne behalten hätte. Doch einen wechselwilligen Spieler von einem Verbleib zu überzeugen, sei aussichtslos. "Er war zum Schluss im Herzen nicht mehr in Trabzon", sagte der britische Coach und gab in dem Zusammenhang zu, dass der jetzige Kader nicht wettbewerbsfähig wäre.

In Panik würde er deshalb aber nicht verfallen, auch wenn der Saisonauftakt gegen Besiktas mit 1:3 gründlich daneben ging. "Das Transferfenster ist noch bis zum 5. Oktober offen. Wir werden stark genug sein, um in dieser Saison ein ernstes Wörtchen mitzureden“, so der Coach.

(bl)

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