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BVB nach Last-Minute-Sieg wieder vor den Bayern

30.3.2019 17:35 Uhr

Borussia Dortmund musste sich lange gegen den gut spielenden VfL Wolfsburg mühen, bis der 2:0-Heimsieg eingetütet war. Da der direkte Meisterkonkurrent FC Bayern München auswärts beim SC Freiburg zwei Punkte liegen ließ, führen nun die Dortmunder in der Tabelle. Und den psychologischen Vorteil nehmen die Schwarz-Gelben mit nach München, wenn es dort zum direkten Vergleich der beiden Top-Teams kommt.

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Borussia Dortmund hat dank Paco Alcacer im Titelrennen der Fußball-Bundesliga einen Big Point gelandet. Auch ohne den werdenden Vater Marco Reus besiegte die Mannschaft von Trainer Lucien Favre den VfL Wolfsburg durch zwei späte Tor des Spaniers mit 2:0 (0:0) und geht damit als Spitzenreiter und mit zwei Punkten Vorsprung auf Bayern München ins Topspiel in der kommenden Woche beim deutschen Rekordmeister.

Reus informierte den Klub am Samstagmorgen darüber, dass bei seiner Freundin Scarlett die Wehen eingesetzt haben. "Gerade beim ersten Kind gibt es noch Sachen, die noch wichtiger sind als Fußball. Wir müssen es auch ohne Marco schaffen, das haben wir in der Vergangenheit auch schon geschafft", sagte Sportdirektor Michael Zorc bei Sky vor dem Anpfiff.

Ohne Reus stockte der BVB-Angriff

Ohne Kapitän Reus (15 Saisontore) taten sich die Gastgeber vor 81.365 Zuschauern im ausverkauften Signal-Iduna-Park zunächst aber schwer. Wolfsburg hielt das Geschehen mit längeren Ballbesitzphasen geschickt vom eigenen Tor weg und ließ den BVB anfangs nicht richtig ins Spiel kommen. Dennoch erspielten sich die Gastgeber die erste Chance. Paco Alcacer schoss nach Hereingabe von Mario Götze aber knapp drüber (19.).

Wolfsburg versteckte sich auch in der Folge nicht und suchte immer wieder Stoßstürmer Wout Weghorst. Dem Niederländer bot sich auch die Möglichkeit zur Führung. Seinen Schlenzer lenkte BVB-Torhüter Roman Bürki aber zur Ecke (28.). Nach einer halben Stunde erhöhten die Schwarz-Gelben den Druck und drängten die Niedersachsen nun immer stärker in die Defensive. Klare Chancen blieben trotz der Überlegenheit bis zur Pause aber Mangelware. Bei einem Kopfball traf Dan-Axel Zagadou freistehend den Ball nicht richtig (41.). Die zweite Halbzeit begann für Dortmund denkbar schlecht. Linksverteidiger Abdou Diallo humpelte vom Platz und wurde durch Achraf Hakimi ersetzt (50.).

Doppelpacker Alcacer sicherte dem BVB die Pole Position

Wie schon im ersten Durchgang hatte der BVB anfängliche Probleme. Die engagierten Wolfsburger machten dem Favoriten das Leben mit viel Laufarbeit und ihrer disziplinierten Spielweise schwer. Der BVB suchte die Lücke, das Tempo und die Ideen von Reus wurden aber vermisst, auch wenn Jadon Sancho VfL-Schlussmann Koen Casteels prüfte (62.).

Der für Diallo eingewechselte Hakimi musste vor Beginn der Schlussphase ebenfalls verletzt ausgewechselt werden. Für ihn brachte Favre den offensiveren Jacob Bruun Larsen (74.). In der Nachspielzeit stellte Alcacer mit einem Freistoß (90.+1) und nach einem Konter (90.+4) doch noch den Sieg sicher.

</div>(ce/afp)

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