Hürriyet

Bursa: Ehemalige osmanische Hauptstadt soll Hotspot für südkoreanische Touristen werden

25.11.2020 16:03 Uhr

Beamte in der nordwestlichen Provinz Bursa unternehmen besondere Anstrengungen, um sicherzustellen, dass Touristen aus Südkorea die Stadt besuchen. Damit soll das Tourismuseinkommen der ehemaligen osmanischen Hauptstadt gesteigert werden, die für ihren historischen, kulturellen und natürlichen Reichtum bekannt ist.

Bursa, die den Ursprung des osmanischen Reiches darstellt, wurde im Jahr 2014 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen. Die Gemeinde der Stadt möchte nun weiterhin die Aufmerksamkeit der Südkoreaner auf die kulturellen und historischen Gebiete der Stadt lenken, wie das Khans-Gebiet mit dem Orhangazi-Komplex, den Sultan-Komplexen und dem historischen Dorf Cumalikizik.

Die Stadt wurde von den wichtigsten Tourismus- und Reisebüros Südkoreas aufgrund der Arbeiten der Stadtverwaltung und der Union für Kultur- und Tourismusförderung in die Reisepakete aufgenommen. Daten zufolge besuchten im Jahr 2019 1,8 Millionen Touristen die Stadt. Der Bürgermeister von Bursa, Alinur Aktas, hat es sich allerdings jetzt zum Ziel gesetzt, "5 Millionen Touristen für das Jahr 2024" zu erreichen.

Werbefilm und Statue

Auf dem südkoreanischen SKTV-Kanal wurde häufig ein von der Gemeinde erstellter Werbefilm ausgestrahlt, der die historischen, natürlichen und touristischen Sehenswürdigkeiten der Stadt zeigt. Im Garten der Stadt wurde des Weiteren eine „Spiegelmann-Statue“ aufgestellt, die der weltberühmte südkoreanische Künstler Young-ho Yoo der Gemeinde als Symbol für die Brüderlichkeit zwischen den beiden Ländern schenkte.

(gi)

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