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Burkina Faso erhält Hilfe gegen den Terror von Deutschland

26.2.2019 20:21 Uhr

Burkina Faso ist ein vom Terror gebeuteltes Land. Nun will Deutschland seine Hilfe für das Land aufstocken. Außenminister Heiko Maas sagte am Mittwoch bei seinem Besuch in dem armen westafrikanischen Land 46 Millionen Euro für die Stabilisierung der von Terrorismus und Kriminalität besonders betroffenen Regionen zu.

Das Geld soll vor allem für die Verbesserung der Lebensverhältnisse verwendet werden, um dem Terror den Nährboden zu entziehen. Außerdem soll der Ausbau der Polizei unterstützt werden.

Seit drei Jahren terrorisieren Islamisten vor allem den an Mali und Niger grenzenden Norden des Landes. Seit 2016 wurden mehr als 200 Anschläge gezählt. Der Terror hat auch die Hauptstadt Ouagadougou erreicht. Vor einem Jahr kamen rund 30 Menschen ums Leben, als Terroristen die französische Botschaft, das französische Kulturinstitut und das Hauptquartier angriffen. Mehr als 80 000 Menschen sind inzwischen innerhalb des Landes auf der Flucht.

G5 gegen den Terror

Burkina Faso hat sich bereits 2014 mit vier anderen Ländern der Sahelzone südlich der Sahara zur sogenannten G5 zusammengeschlossen, um den Terror zu bekämpfen. Die EU unterstützt die Allianz, Deutschland hat dafür in den Jahren 2017 und 2018 28 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Die G5 ist dabei, eine Eingreiftruppe mit 5000 Soldaten für den Kampf gegen die Dschihadisten aufzubauen.

Am Mittwoch und Donnerstag besucht Maas mit Mali ein weiteres G5-Land. Dort sind knapp 1000 deutsche Soldaten zur Ausbildung der malischen Armee und im Rahmen einer UN-Friedensmission stationiert. Das von der Bundeswehr geführte EU-Trainingscamp in Koulikoro nahe der Hauptstadt Bamako wurde am Sonntag von Terroristen angegriffen.

(an/dpa)