epa/Michael Kappeler

Bundeswehr bleibt vorerst in Afghanistan

12.2.2019 15:22 Uhr

US-Präsident Donald Trump will einen Teil der Truppen aus Afghanistan abziehen. Die Bundeswehr hingegen will dessen ungeachtet ihr Mandat verlängern.

Der Mandatstext für die Zeit nach dem 31. März sieht nach dpa-Informationen vom Dienstag keine Veränderung der Obergrenze von bis zu 1300 Bundeswehrsoldaten in dem Land vor. Deutschland beteiligt sich seit 2015 an dem Unterstützungs- und Ausbildungseinsatz "Resolute Support" der Nato in dem Land. Die Verlängerung des Mandats ist am Mittwoch Thema im Bundeskabinett.

Hoffen auf politische Lösung mit der Taliban

US-Präsident Donald Trump hat zuletzt wiederholt deutlich gemacht, dass er den Einsatz in Afghanistan herunterfahren oder ganz beenden möchte. Aktuell gibt es von US-Seite starke Bemühungen, den Konflikt mit den Taliban politisch zu lösen. Ende Dezember hatten US-Medien berichtet, Trump wolle womöglich die Hälfte der 14.000 US-Soldaten aus Afghanistan abziehen. Dies hatte für große Unruhe bei der Bevölkerung, aber auch bei afghanischen Sicherheitskräften gesorgt und Nato-Verbündete vor den Kopf gestoßen.

(an/dpa)

0 Kommentare

Bitte geben Sie den Aktivierungscode ein, der an Ihre E-Mail-Adresse gesendet wurde.

Sie müssen angemeldet oder registriert sein, um mitzudiskutieren.

Sie müssen angemeldet oder registriert sein, um mitzudiskutieren.