Symbolbild Bundestag: imago images / Hohlfeld

Bundestagsmitarbeiter soll seine Frau ermordet haben

26.10.2019 10:55 Uhr

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag ist es in Teltow zu einem Tötungsdelikt gekommen. Opfer war eine 60-jährige Frau und der 57-jährige Ehemann, der von seiner Frau getrennt lebte, wurde als Tatverdächtiger nach einem Fluchtversuch festgenommen. Ihm wird vorgeworfen, seine Frau erstochen zu haben. Beim mutmaßlichen Täter handelt es sich um einen 57-jährigen Deutschen, der als Oberamtsrat in der Verwaltung des Sportausschusses des Deutschen Bundestages tätig war und gegen den seitens der Frau ein Annäherungsverbot bestand.

Die Polizei wurde zu einem Einsatz nach Teltow gerufen, weil Nachbarn auf dem Grundstück des späteren Opfers in der Chopinstraße laute Schreie vernommen hatten. Dort fanden die Polizisten das Opfer, riefen den Rettungsdienst, doch alle Reanimierungsversuche schlugen fehl. Die 60-Jährige verstarb noch am Tatort an ihren schweren Bauchverletzungen, die ihr mit einem Messer beigebracht wurden.

Sohn wurde ebenso festgenommen

Der Tatverdächtige wurde mit ebenfalls schweren Halsverletzungen in Tatortnähe aufgegriffen und in ein Krankenhaus gebracht, wo er noch in der Nacht notoperiert werden musste. Was genau zur Tat führte, müssen die Ermittlungsbehörden klären. Der mutmaßliche Täter soll in der Nacht zum Haus seiner Noch-Ehefrau gekommen sein, es gab die Schreie, die den Polizeieinsatz auslösten und die fanden das Opfer sterbend vor.

Angeblich soll es seitens des Opfers ein Annährungsverbot für den mutmaßlichen Täter gegeben haben, weil der seiner Frau und den beiden volljährigen Kindern intensiv nachstellte. Die 20-jährige Tochter soll zum Tatzeitpunkt nicht vor Ort gewesen sein. Der Sohn, so hieß es aus Berichten, sei im Haus gewesen und wurde später ebenfalls auf staatsanwaltliche Weisung festgenommen. Ob und wie es eine Tatbeteiligung des Sohnes gibt oder ob er für die Verletzungen seines Vaters verantwortlich ist, müssen die Ermittlungen zeigen.

(Hürriyet.de)

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