Symbolbild: imago images / Steinach

Bruder verprügelt Schwester mit Baseballschläger

17.7.2019 14:57 Uhr

Wie die "Bild" meldet, hat ein 18-jähriger Afghane, der in Deutschland geboren wurde und dessen Eltern seit 20 Jahren in Deutschland leben, seine 20-jährige Schwester am hellen Tag in aller Öffentlichkeit in Stuttgart mit einem Baseballschläger übel zugerichtet. Grund: Sie wollte sich nicht zwangsverheiraten lassen und liebte einen Anderen. Das sollte in die Rubrik der "ehrlosen Ehrenverbrechen" fallen.

Was war geschehen? Laut "Bild" wartete das 20-jährige Opfer und die Schwester des mutmaßlichen Täters auf ihre S-Bahn. Der 18-jährige Bruder kam dazu und trug offen einen Baseballschläger "spazieren". Mit "der Keule" drosch er auf seine Schwester ein, die versuchte, die Schläge mit den Armen abzuwehren. Das gelang nur bedingt, denn irgendwann traf der Bruder seine Schwester auch am Kopf. Als Passanten auf die Prügelorgie des hochkriminellen Mannes aufmerksam wurden, suchte der sein Heil in der Flucht.

Mutmaßlicher Täter mit "hoher krimineller Energie" aktenkundig

Im Krankenhaus, in das die verletzte 20-Jährige gebracht wurde, attestierte man ihr eine Jochbein-Fraktur, schwere Gesichtsprellungen und Hämatome an den Händen sowie an den Armen. Doch was war der Grund für diesen Gewaltexzess am hellen Tag an einer S-Bahn-Haltestelle? "Bild" meldet, dass die junge Frau zwangsverheiratet werden sollte, aber einen kurdischen Mann liebte. Das stieß in der Familie, die laut "Bild" streng nach den Sitten des Heimatlandes Afghanistan in Deutschland lebt, auf wenig Gegenliebe.

Drum soll wohl der ältere Bruder, der möglicherweise nach Erwachsenenstrafrecht abgeurteilt worden wäre, seinen jüngeren Bruder angestachelt haben, die Schwester "per Baseballschläger auf Linie zu bringen". Der 18-jährige Schläger wurde am gleichen Tag noch festgenommen und in Untersuchungshaft verbracht, da gegen ihn wegen eines versuchten Tötungsdelikts ermittelt wird. Über den mutmaßlichen Täter wird laut Erkenntnissen der "Bild" bereits eine umfangreiche polizeiliche Akte geführt, die ihm "hohe kriminelle Energie eines gewaltaffinen Überzeugungstäters" attestiert.

(Hürriyet.de)

0 Kommentare

Bitte geben Sie den Aktivierungscode ein, der an Ihre E-Mail-Adresse gesendet wurde.

Sie müssen angemeldet oder registriert sein, um mitzudiskutieren.

Sie müssen angemeldet oder registriert sein, um mitzudiskutieren.