imago images / ZUMA Press

Brexit-Abstimmung verschoben

19.10.2019 16:24 Uhr

Die Abstimmung über das Brexitabkommen wurde im britischen Parlament verschoben. So möchte man verhindern, einen No-Deal-Brexit zu triggern. Eine neue Schlappe für Johnson.

322 Abgeordnete stimmten am Samstag für einen Änderungsantrag des Abgeordneten Oliver Letwin, der Premierminister Boris Johnson dazu zwingen soll, bei der EU einen weiteren Brexit-Aufschub bis zum 31. Januar zu beantragen. 306 Abgeordnete stimmten dagegen.

Johnson will keinen Aufschub beantragen

Der britische Premier Boris Johnson will trotz der verschobenen Entscheidung über das Brexit-Abkommen nicht mit der EU über eine Verlängerung der Austrittsfrist verhandeln. Das sagte er am Nachmittag im Unterhaus. Unmittelbar vorher hatten die Abgeordneten dafür gestimmt, das entscheidende Votum über das Abkommen zu vertagen. Johnson ist eigentlich gesetzlich dazu angehalten, nun in Brüssel einen Aufschub zu beantragen. Der Premier sagte aber im Parlament, er sei dazu nicht verpflichtet.

Aktualisiert: 19.10.2019, 16:29 Uhr

(be/afp/dpa)

0 Kommentare

Bitte geben Sie den Aktivierungscode ein, der an Ihre E-Mail-Adresse gesendet wurde.

Sie müssen angemeldet oder registriert sein, um mitzudiskutieren.

Sie müssen angemeldet oder registriert sein, um mitzudiskutieren.