dpa

Brennender Fischkutter gekentert - Explosionsgefahr reduziert

26.9.2019 11:50 Uhr

Nachdem am Mittwoch auf einem russischen Trawler im norwegischen Hafen von Tromsø ein Feuer ausbrach, ist das Schiff am donnerstagmorgen umgekippt und gekentert. Damit verringert sich die Explosionsgefahr des Ammoniaktanks an Bord.

Der im Hafen von Tromsø liegende Trawler kippte am Donnerstagmorgen qualmend zur Seite, wie Aufnahmen des norwegischen Rundfunksenders NRK zeigten. Die zuständige Polizei teilte auf einer Pressekonferenz mit, es liege nun stabil auf Grund. Das Kentern sorge dafür, dass das Schiff im Wasser abkühle, was das Risiko reduziere, dass ein Ammoniaktank an Bord explodieren könne. Vollständig gebannt sei die Gefahr aber weiter nicht.

200.000 Liter Diesel an Bord

Der Brand war bereits am Mittwoch auf dem russischen Fischfangschiff ausgebrochen. An Bord sollen sich 200.000 Liter Diesel befunden haben, von denen der Großteil mittlerweile verbrannt sein soll. Die Polizei rief eine Sicherheitszone rund um das Schiff aus. 12 der 29 Besatzungsmitglieder mussten wegen Verdachts auf Rauchvergiftung behandelt werden. Die Häuser im Umkreis von 300 Metern wurden evakuiert, mehrere Straßen gesperrt. Am Donnerstag blieben mehrere Schulen geschlossen, ein nahe gelegenes Universitätskrankenhaus setzte einen Krisenstab ein.

(be/dpa)

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