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Bremer soll Mann erschossen und zerstückelt haben

9.4.2020 16:51 Uhr

Vor dem Landgericht in Bremen hat am Donnerstag der Prozess gegen einen 65-Jährigen begonnen, der einen Mann erschossen und anschließend zerstückelt haben soll. Der Beschuldigte soll sein 50-jähriges Opfer laut Anklage vor rund sieben Monaten in seiner Wohnung getötet haben. Dann trennte er dem Toten unter anderem Kopf und Hände ab.

Außerdem soll der Angeklagte der Leiche seines Opfers auch Organe entnommen haben. Der Anklage zufolge kannten sich beide Männer, Einzelheiten waren zunächst jedoch nicht bekannt. Der Beschuldigte lagerte demnach auch Leichenteile in der Wohnung seines Opfers in der Nachbarschaft im Stadtteil Gröpelingen. Weitere Hintergründe und Details des Falls waren ebenfalls zunächst nicht verfügbar.

Getötet wurde der 50-Jährige laut Staatsanwaltschaft mit einem Kopfschuss aus einem Revolver. Die Behörde erhob Anklage wegen Totschlags und anderer Delikte. Einem Gerichtssprecher zufolge wiesen die Richter zum Prozessauftakt am Donnerstag in einem sogenannten rechtlichen Hinweis aber darauf hin, dass aus ihrer Sicht auch eine Verurteilung wegen Mordes in Betracht komme. Für das Verfahren sind zunächst Termine bis Ende Juni angesetzt.

(gi/afp)

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