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Brasiliens Präsident Bolsonaro krank im Krankenhaus

4.2.2019 10:35 Uhr

Nachdem Jair Bolsonaro aufgrund der Nachwirkungen der Messerattacke erneut operiert werden musste, ist Brasiliens Präsident krank geworden. Er muss künstlich ernährt werden.

Bolsonaro, der am Montag vergangener Woche wegen einer Messerattacke im Wahlkampf erneut operiert worden war, leide unter "Übelkeit und Brechreiz", teilte die Klinik in São Paulo am Sonntag mit. Es handelt sich demnach nicht um Komplikationen des chirurgischen Eingriffs, auch Fieber hat Bolsonaro nicht. Er muss aber künstlich ernährt werden.

Beutel von künstlichem Darmausgang entfernt

Der 63-jährige Bolsonaro war im September bei einem Wahlkampfauftritt von einem Mann mit einem Messer angegriffen und schwer am Bauch verletzt worden. Damals wurde dem rechtsradikalen Politiker ein künstlicher Darmausgang gelegt. Ein Beutel für den Darmausgang wurde ihm nun bei dem mehrstündigen Eingriff entfernt.

Insgesamt sollte Bolsonaro bis zu zehn Tage in der Klinik bleiben. Ursprünglich war geplant, ihn am Mittwoch oder Donnerstag zu entlassen. In der Zwischenzeit wird er von Vizepräsident Hamilton Mourão vertreten.

(be/afp)