epa/Antonio Lacerda

Brasilien und die USA wollen enger zusammenarbeiten

2.1.2019 19:38 Uhr

Die USA und Brasilien wollen ihre Zusammenarbeit vertiefen. "Wir werden eine viel stärkere Partnerschaft aufbauen", sagte der neue brasilianische Außenminister Ernesto Araújo am Mittwoch bei einem Treffen mit seinem US-Kollegen Mike Pompeo in Brasília.

Pompeo, der anschließend auch mit Brasiliens neuem Präsidenten Jair Bolsonaro zusammenkam, sprach von einem möglichen Wendepunkt in den bilateralen Beziehungen. US-Präsident Donald Trump sei "sehr zufrieden" über die Richtung, in die sich das Verhältnis zwischen den beiden Ländern entwickele.

Pompeo äußerte die Hoffnung auf eine bessere wirtschaftliche und sicherheitspolitische Zusammenarbeit. Eine enge Partnerschaft zwischen den USA und Brasilien biete auch die Möglichkeit, gemeinsam "gegen autoritäre Regime" in aller Welt zu kämpfen, sagte der US-Außenminister und nannte als Beispiele Kuba, Venezuela und Nicaragua.

"Wir sind Freunde"

Auch Bolsonaro betonte seine Absicht zu engen Beziehungen nach Washington. Die Zeit der US-feindlichen Politik sei vorbei: "Wir sind Freunde."

Brasiliens neue Regierung unter dem rechtsradikalen Staatschef Bolsonaro will sich außenpolitisch neu orientieren und sucht die Annäherung an andere rechtsgerichtete Regierungen in Ländern wie Israel, Italien oder Ungarn.

(an/afp)

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