dha

Brandstiftungs-Verdacht bei großem Waldbrand in der Türkei

22.5.2020 15:18 Uhr

In Milas, Provin Mugla in der Türkei an der Ägäis, kam es zu einem heftigen Waldbrand, wobei etwa 50 Hektar Land zerstört wurden und Einsatzkräfte bis zu vier Stunden Löscharbeiten durchführen mussten. Ermittler gehen hierbei von Brandstiftung aus.

In dem Waldgebiet von Milas brach gestern gegen 16.00 Uhr Ortszeit ein großes Feuer aus, das durch starken Wind in kurzer Zeit außer Kontrolle geriet und sich schneller verbreitete.

150 Einsatzkräfte versuchten mit 15 Wassertankern, 31 Pflügen, 7 Planierraupen und 4 Hubschraubern die Flammen zu löschen. Der Gouverneur von Milas, Eren Arslan, kam zur Region, um sich ein Bild von dem Horror-Brand im Waldgebiet zu machen.

Feuerwehrmänner mit Mundschutz im Einsatz (Bild: dha)

Das Feuer wurde letztlich durch die harte Arbeit der Teams nach vier Stunden unter Kontrolle gebracht. Keine Menschen wurden während des Brandes verletzt und Häuser in der Umgebung blieben in Sicherheit.

Große rote Rauchwolken bilden sich über den Feldern (Bild: dha)

Da der Brand allerdings von drei verschiedenen Standorten aus ausging, geht die Staatsanwaltschaft in der Türkei von Brandstiftung aus, sodass diesbezüglich Ermittlungen eingeleitet wurden.

(gi)

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