dpa

Brand im Flamengo-Nachwuchszentrum war möglicherweise ein Kurzschluss

9.2.2019 23:12 Uhr

Zehn Tote gab es nach der Brandkatastrophe im Jugendzentrum von Flamengo in Brasilien zu beklagen. Bei der Ursachenforschung kam heraus, dass es sich möglicherweise um einen Kurzschluss handelte, der den Brand auslöste und die Opfer im Schlaf überraschte.

Einen Tag nach einem Brand in einem Trainingszentrum für die Jugendmannschaft des brasilianischen Fußball-Clubs Flamengo mit zehn Toten hat der Vorstand des Vereins Vorwürfe zurückgewiesen, die Unterkünfte seien ohne Erlaubnis errichtet worden. Der Brand sei wahrscheinlich auf einen Kurzschluss in einer Klimaanlage zurückzuführen, sagte Flamengo-Geschäftsführer Reinaldo Belotti laut eines Berichts der Nachrichtenplattform G1. Es sei möglich, dass ein heftiger Sturm über Rio de Janeiro zu diesem Kurzschluss geführt habe, so Belotti.

Das Feuer war in einer Unterkunft für Nachwuchsspieler im Westen von Rio de Janeiro ausgebrochen. Die Opfer waren im Schlaf von dem Feuer überrascht worden. Das Trainingszentrum Ninho do Urubu gilt laut G1 als eines der modernsten der Welt. Es verfügt über mehrere Fußballplätze, Fitnessstudios, Physiotherapie-Praxen, Unterrichtsräume und einen Wasserpark. Der neue Profi-Bereich war erst im vergangenen Jahr eingeweiht worden. Flamengo ist einer der bekanntesten Fußballvereine Brasiliens und mehrfacher Meister. Im Kader des Erstligisten stehen unter anderen Diego, der in der Bundesliga in Bremen und Wolfsburg spielte, und der frühere Nationaltorhüter Júlio César.

(ce/dpa)

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