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Bombendrohungen gegen russische Passagiermaschinen

19.3.2020 18:13 Uhr

Die Serie von Bombendrohungen gegen russische Passagierflugzeuge ist am Donnerstag stark gestiegen. Sieben Maschinen seien betroffen gewesen - so viele wie noch nie an einem Tag, meldete die Staatsagentur Tass unter Berufung auf die Sicherheitsbehörden. Betroffen seien Verbindungen mit Start oder Ziel Moskau gewesen. Die Flugzeuge landeten demnach planmäßig.

Bei Durchsuchungen wurden keine Sprengsätze gefunden, wie es hieß. Seit Anfang des Monats gab es schon 30 anonyme Drohungen gegen Maschinen.

Neue Welle der Bombendrohungen

Seit Wochen verzeichnet Russland eine neue Welle von Bombendrohungen. Etwas, das in dem Land seit Jahren immer wieder vorkommt. Besonders betroffen sind Schulen, Gerichtsgebäude und Einkaufszentren. Zehntausende Menschen werden deshalb regelmäßig in Sicherheit gebracht. Zuletzt gingen vermehrt anonyme Nachrichten per E-Mail bei Flughäfen ein, dass Bomben in Flugzeugen explodieren könnten.

Wer dahinter steckt, ist bislang unklar. Der russische Inlandsgeheimdienst FSB ließ bereits rund ein Dutzend ausländische Internetdienste sperren. Es wird vermutet, dass die Drohungen über deren Konten verschickt wurden.

(an/dpa)

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