Hürriyet

Bogazici Universität in Istanbul kooperiert mit CERN

21.5.2020 13:56 Uhr, von Andreas Neubrand

Die renommierte Bogazici Universität in der türkischen Metropole Istanbul und die in der Schweiz ansässige Europäische Organisation für Kernforschung (CERN) werden bei der interdisziplinären Forschung zusammenarbeiten.

Die Bogazici-Universität (BOUN) will ein Forschungszentrum einrichten, um dort elektronische Geräte entwickeln, die dann im Large Hadron Collider am CERN Anwendung finden sollen. Der LHC ist der größte und energiereichste Speicherring der Welt. Er wurde gebaut, um das Universum besser zu verstehen.

Verzögerungen wegen Coronavirus

Bora Akgun, Bogazici-Absolventin und Forscherin am CERN, wird das Labor einrichten. Finanziert wird das Ganze vom Wissenschaftlich-Technologischen Forschungsrat der Türkei (TÜBITAK). Leider verzögert sich die Einrichtung durch die Coronavirus-Pandemie.

Akgun ist seit 12 Jahren am CERN beschäftigt. Mit der Zusammenarbeit sollen türkische Forscher ermutigt werden, in ihrer Heimat zu forschen.

Türkei assoziiertes Mitglied von CERN

Das CERN betreibt das größte Labor für Teilchenphysik der Welt. Ziel ist unter anderem Dimensionen und Partikel zu beobachten, aus denen die sogenannte "dunkle Materie" besteht. Man nimmt an, dass aus dieser Substanz ein Großteil des Universums besteht.

Die 1954 gegründete Organisation hat ihren Sitz in einem Vorort von Genf. Seit 2015 ist die Türkei assoziiertes Mitglied.

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