Bodrums historische Stadtmauer soll den Tourismus ankurbeln

19.1.2021 13:20 Uhr

Die Ausgrabungen der 7,5 Kilometer langen Stadtmauer der früheren antiken Stadt Halikarnassos in der westlichen Provinz Mugla im Bezirk Bodrum laufen auf Hochtouren. Projektleiter Professor Adnan Diler von der Mugla-Sitki-Kocman Universität betonte die Wichtigkeit der Ausgrabungen für das kulturelle Erbe der Region.

"Neben der Stadtmauer werden weitere Ruinen, das Stadion und der Tempel zum Vorschein kommen. Die kulturelle Identität nicht nur von Halikarnassos, sondern der ganzen Bodrum-Halbinsel wird dann verstanden werden. Es wird eine treibende Kraft für zukünftige Studien sein", sagte Diler der staatlichen Nachrichtenagentur "Anadolu".

"Bodrums historische Vergangenheit ist die Zukunft des Bodrum-Tourismus"

Der Präsident der Academia-Stiftung, Özay Kartal, betonte, dass sich Bodrum nach Vollendung der Ausgrabungen zu einem Touristenmagnet entwickeln könne. "Bodrums historische Vergangenheit ist die Zukunft des Bodrum-Tourismus. In dieser Hinsicht wollen wir alle verbliebenen Werte aus dem antiken Halikarnassos so gut es geht schützen und dann präsentieren", sagte er.

In dem Zusammenhang erklärte Kartal auch, wie die Ausgrabungen der verschiedenen Teile der Stadtmauer abläuft. "Die Stadtmauern beginnen am Hafen von Bodrum und setzen sich in Richtung Kaplan-Turm und Bardakci-Gebiet innerhalb des Militärlagers fort. Von hier aus geht es 1,5 Kilometer weiter zum Myndos-Tor und dann zur Gümbet-Kreuzung, die mit einem Kilometer Aufstieg zum Standort Göktepe führt. Hier werden wir zunächst unsere Arbeiten durchführen. Dann werden wir zu den östlichen Teil weitergehen", so Kartal.

(mb)

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