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Bodrum verbietet Straßenverkäufern Verkauf von Midye Dolma

8.6.2019 7:55 Uhr, von Chris Ehrhardt

Die Gemeinde von Bodrum Bezirks in der südwestlichen Provinz Mugla hat vorübergehend den Verkauf von Muscheln von Straßenverkäufern untersagt. Die Anordnung wurde erlassen, nachdem den Behörden bekannt wurde, dass mehr als 50 Menschen seit dem 3. Juni nach dem Verzehr von Midye Dolma mit Lebensmittelvergiftungen in verschiedenen Kreiskrankenhäusern behandelt wurden. Sie haben sich durch die Muscheln, die sie von Straßenverkäufern erworben hatten, vergiftet.

"Der Verkauf von Muscheln unter freiem Himmel auf den Straßen in Bodrum ist aufgrund der jüngsten Lebensmittelvergiftungen unserer Bürger temporär untersagt worden", twitterte die Gemeinde Bodrum am 6. Juni. "Unsere Teams der Gemeindepolizeidirektion und der Bezirkslandwirtschaftsdirektion, die in Bezug auf Lebensmittel, die die öffentliche Gesundheit bedrohen, aktiv geworden sind, haben im gesamten Bezirk Inspektionen eingeleitet", sagte die Gemeinde.


"Wir bitten unsere Bürger, in dieser Zeit keine Muscheln zu konsumieren, deren Herkunft nicht bekannt sind und die im Freien verkauft werden", heißt es weiter. Muscheln gefüllt mit Reis, die in der Türkei "Midye Dolma" genannt werden, erfreuen sich in der Türkei größter Beliebtheit. Hygienevorschriften werden bei der Herstellung der Delikatesse, die in der Türkei häufig auf der Straße verkauft wird, nicht immer strikt eingehalten. Dadurch kommt es dann zu derartigen Lebensmittelvergiftungen.