Symbolbild: imago/Xinhua

Blitzeinschlag als Ursache

6.4.2019 14:42 Uhr

Bei den Waldbränden Ende März im Südwesten Chinas haben 30 Einsatzkräfte ihr Leben verloren, als sie versuchten, das Feuer zu löschen. Mittlerweile scheint die Ursache für das Feuer gefunden zu sein: Ein Blitzeinschlag hat wahrscheinlich die tödlichen Waldbränden ausgelöst.

Das Feuer auf einer Klippe in etwa 3800 Metern Höhe im Kreis Muli (Provinz Sichuan) sei ausgebrochen, nachdem eine Kiefer vom Blitz getroffen wurde, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua unter Berufung auf Ermittlungsbehörden am Freitagabend.

600 Löschkräfte im Einsatz

Der 18 Meter hohe Baum sei gespalten worden und brennend umgestürzt. Dies habe das umliegende Areal in Brand gesetzt. Mehr als 600 Menschen waren in das Berggebiet gerufen worden, um beim Löschen des Feuers zu helfen. Die Einsatzkräfte wurden dabei von plötzlichen drehenden Winden überrascht. Innerhalb kürzester Zeit habe sich "ein riesiger Feuerball" gebildet, hieß es in Berichten dazu. Nach jüngsten Angaben der Behörden handelte es sich bei den Opfern um 27 Feuerwehrleute und drei Anwohner.

(sis/dpa)