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Blamage für Frankreich gegen Portugal

10.1.2020 21:41 Uhr

Die Franzosen gelten als Mitfavoriten bei der Handball-Europameisterschaft. Doch gegen Portugal haben sich die dreimaligen Titelträger sicher nicht mit Ruhm bekleckert. Sie unterlagen in der Gruppe D in Trondheim sensationell mit 25:28 (9:12) und müssen damit um den Einzug in die Hauptrunde bangen.

Das Team um Superstar Nikola Karabatic zeigte eine ganz schwache Vorstellung gegen beherzt aufspielende Portugiesen. Nach einem 19:22-Rückstand (49.) glichen die Franzosen zwar noch einmal aus (22:22/53.), doch der Außenseiter hatte in der Schlussphase die besseren Nerven. "Wir haben nicht das getan, was der Trainer von uns gefordert hat. Wir haben zu individuell gespielt. Die portugiesische Abwehr ist wirklich stark, man muss sie bewegen, aber wir haben alles andere getan", sagte Frankreichs Kapitän Cedric Sorhaindo.

Franzosen unter Druck

Portugals Joao Ferraz freute sich über ein "unglaubliches Spiel." Es sei das Ergebnis "großartiger Teamarbeit" gewesen, "wenn man bedenkt, dass fünf unserer Spieler Fieber haben." Da in Vize-Weltmeister Norwegen noch ein weiterer Titelfavorit in der Gruppe D spielt, stehen die Franzosen nun gewaltig unter Druck. Die Norweger starten am Freitagabend gegen Bosnien und Herzegowina ins Turnier. Co-Gastgeber Österreich ist in der Gruppe B derweil ein Start nach Maß geglückt. Die Österreicher besiegten in Wien Tschechien 32:29 (13:14). Nikola Bilyk vom deutschen Rekordmeister THW Kiel glänzte mit zwölf Toren für Österreich.

(be/afp)

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