DHA

Black Friday: ​Husten aufs Coronavirus – Lange Schlangen in Malls in der Türkei

28.11.2020 10:14 Uhr

Trotz steigender Corona-Zahlen in der Türkei strömten Bürgerinnen und Bürger, welche die verlockenden Rabatte am Black Friday nutzen wollten, in allen Landesteilen in die Malls und Einkaufszentren. Für Schnäppchen am "Legendären Freitag", wie er in der Türkei auch heißt, wurde auf Covid-19 "gehustet".


Obwohl es trotz der Warnungen häufig lange Schlangen und Wartezeiten von mehreren Stunden vor den Läden gab, wurde die Regeln der sozialen Distanzierung wieder und wieder nicht beachtet. Wer von den teils sehr verlockenden Rabatten am legendären Black Friday profitieren wollte, strömte in die Malls und Einkaufszentren – als würde es das Coronavirus nicht geben.


Das Coronavirus schien oftmals vergessen zu werden, die Einkaufszentren waren voll und die Schnäppchenjägerinnen und Schnäppchenjäger warteten teilweise stundenlang vor den Geschäften, um das Objekt der Begierde abstauben zu können.


In verschiedenen Einkaufszentren in Istanbul gab es eine extrem hohe Anzahl an Shopping-Enthusiasten. Besonders lange Schlangen traten vor den Läden in den Einkaufszentren auf. Hier standen die Elektrogeschäfte im Fokus. Wie überall weltweit. Die Beamten mahnten, man solle sich an die Abstandsregeln und die Maskenpflicht halten. Aber gerade die Regelungen zur sozialen Distanzierung konnte oftmals auf Grund der Menschenmengen nicht umgesetzt werden. Aktuell beklagt die Türkei täglich knapp 30.000 Neuinfektionen mit dem Coronavirus und Gesundheitsminister Dr. Fahrettin Koca warnt täglich davor, auf die Maßnahmen zu verzichten.


(ce)

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