imago/xinhua

Bewaffnete entführen Italienerin im Südosten Kenias

21.11.2018 9:44 Uhr

Eine bewaffnete Bande hat eine Italienerin in einem Dorf im Südosten Kenias entführt. Die Angreifer hätten "wahllos" auf die Einwohner gefeuert, bevor sie die 23-Jährige mitnahmen, erklärte die Polizei am Mittwoch.

Dabei seien fünf Menschen verletzt worden, darunter drei Kinder. Der Vorfall ereignete sich demnach am Dienstagabend in Chakama im Küstendistrikt Kilifi. Die Italienerin war dort für eine Hilfsorganisation tätig.

Weder die Gründe für den Angriff, noch die Identität der Angreifer seien bisher bekannt, teilte die Polizei mit. Nach den Tätern werde gesucht.

Entführungen von Ausländern sind selten in Kenia. Zuletzt erschütterte 2011 eine Welle von Entführungen das bei Touristen beliebte Land: Ein Brite wurde auf einer Ferieninsel erschossen und seine Frau entführt. Wochen später wurde eine Französin aus ihrem Haus auf dem Lamu-Archipel gekidnappt. Kurz darauf entführten Dschihadisten der Al-Shabab-Miliz zwei humanitäre Helfer aus Spanien aus dem Flüchtlingslager Dadaab an der Grenze zu Somalia.

(be/afp)