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Betriebsratsvergütung war rechtens

12.11.2019 18:41 Uhr

Nach der Anklage gegen vier hohe frühere und amtierende Manager des VW-Konzerns wegen voraussichtlich überhöhter Bezahlung weist das Unternehmen jede Schuld von sich. Das Unternehmen halte an der Rechtsauffassung fest, dass bei der Vergütung einzelner Betriebsratsmitglieder kein strafrechtlich relevantes Fehlverhalten festgestellt werden könne, teilte ein Konzernsprecher am Dienstag mit.

Er betonte, dass sich die Anklage nicht gegen Volkswagen, sondern gegen Einzelpersonen richte.

Verdacht der Ukraine

Die Staatsanwaltschaft Braunschweig hält zwei früheren Vorstandsmitgliedern sowie einem ehemaligen und einem aktuell leitenden Manager Untreue vor. "Den Angeschuldigten wird vorgeworfen, als jeweilige Personalvorstände beziehungsweise Leiter des Personalwesens für die Konzernmarke Volkswagen zwischen Mai 2011 und Mai 2016 mehreren Betriebsratsmitgliedern überhöhte Gehälter und Boni gewährt zu haben", teilte die Behörde am Dienstag mit.

(an/dpa)

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