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Besitzer der Patriots wegen Förderung von Prostitution angeklagt

26.2.2019 18:08 Uhr

Vor ein paar Tagen wurde der Besitzer des Super-Bowl-Sieger-Teams, Robert Kraft, im Zuge einer Razzia festgenommen. Laut Staatsanwaltschaft in Florida wurde der 77-Jährige wegen des Verdachts der Förderung von Prostitution nun offiziell angeklagt.

Die Polizei in der Stadt Jupiter hatte in der vergangenen Woche erklärt, Kraft sei zweimal dabei gefilmt worden, wie er für sexuelle Handlungen bezahlt habe. Ein Sprecher von Kraft hatte in einer Mitteilung erklärt, man bestreite kategorisch, dass dieser in illegale Handlungen verwickelt sei.

Anwalt glaubt nicht an Gefängnisstrafe

Nach den Angaben der Staatsanwaltschaft ist Kraft einer von insgesamt 25 Angeklagten. Sie beschuldigt den Milliardär, im Januar zwei Mal einen Salon mit dem Namen "Orchids of Asia Day Spa" in Jupiter besucht zu haben und in beiden Fällen für Sex bezahlt zu haben. Prostitution ist in den USA in fast allen Bundesstaaten illegal. Die Polizei hatte bei ihren Untersuchungen versteckte Kameras eingesetzt. Neben dem Salon, in dem Kraft gewesen sein soll, wurden auch mehrere weitere Einrichtungen geschlossen.

Die Höchststrafe für die Kraft zur Last gelegten Anklagepunkte beträgt ein Jahr. Staatsanwalt Dave Aronberg sagte aber, es sei unwahrscheinlich, dass jemand, der zum ersten Mal in einen solchen Fall verwickelt ist, eine signifikante Gefängnisstrafe erhalten werde. Der erste Gerichtstermin ist für April geplant.

Die New England Patriots um Quarterback Tom Brady hatten am 3. Februar mit 13:3 im Super-Bowl-Endspiel gegen die Los Angeles Rams erneut den Super Bowl geholt. Kraft ist mit Donald Trump befreundet.

(sis/dpa)

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